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Von der Semmelschneidmaschine bis zur Rakete.

Öffentliche Präsentation der Finalprojekte im bayerischen Landeswettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ am 16. und 17. April im BMW Group Werk Dingolfing.

Fast 100 Mädchen und Buben aus ganz Bayern haben sich für den diesjährigen Landesentscheid von „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ qualifiziert. Die Tüftler im Alter von neun bis 14 Jahren präsentieren ihre Forschungsprojekte am 16. und 17. April einer Fachjury, die die Ideen begutachten und prämieren wird. Insgesamt wetteifern die 54 besten Arbeiten aus den Regionalentscheiden in sieben Disziplinen um den Gesamtsieg – so viele wie noch nie in der Geschichte des bayerischen Landeswettbewerbs der Juniorensparte von „Jugend forscht“. Bewährter Austragungsort ist zum 24. Mal in Folge das BMW Group Werk Dingolfing. Am Montag von 14 bis 18 Uhr und am Dienstag von 9 bis 11.30 Uhr sowie von 14.45 bis 16 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen, sich die Ausstellung der Forschungsarbeiten im Dynamikzentrum (Werk 2.70) in der Industriestraße 5 in Dingolfing anzusehen und mit den jungen Forschern und Erfindern ins Gespräch zu kommen. 

Beeindruckende Ideenvielfalt 

Getreu dem Motto der aktuellen Wettbewerbsrunde „Spring!“ haben die Teilnehmer ihre Gedankensprünge diesmal dazu genutzt, verblüffend originelle und praktische Lösungen für wissenschaftliche Fragen zu finden. Das Spektrum der präsentierten Projekte ist entsprechend facettenreich. So führen etwa Niklas Forster, Fabian Baum und Manuel Kraft vom Vilsbiburger Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium eine Semmelschneidmaschine für Menschen mit Handicap vor und Fabian Gärtig vom Clavius-Gymnasium Bamberg zeigt eine von ihm konstruierte treppensteigende Einkaufshilfe für ältere Menschen. Um einen umweltschonenden Autoantrieb aus Lebensmittelsäuren geht es in der Arbeit von Leonie Hagspiel, Antonia Gärtner und Lena Faschingbauer, die an der Staatlichen Realschule für Mädchen in Neumarkt in der Oberpfalz entstanden ist. Besonders spektakuläre Eindrücke verspricht das privat initiierte Projekt von Helena Seso und Jana Wiedenmann. Die beiden Mädchen werden ihre mit Wasser gefüllte, luftdruckbetriebene Rakete aus einer Limoflasche bis zu 30 Meter hoch in die Lüfte schießen. 

„Bei den Ideen sind die Teilnehmer – man kann schon fast sagen: wie immer – sehr kreativ und innovativ. Meist handelt es sich um Lösungen für Probleme des Alltags“, erzählt der Landeswettbewerbsleiter Michael Stefan. Der Physik-, Geographie- und Sportlehrer am Gymnasium Untergriesbach, der 2018 bereits zum dritten Mal die Leitungsaufgabe übernommen hat, freut sich auf einen spannenden Wettbewerb und betont: „Mit BMW steht mir ein tatkräftiges und dynamisches Unternehmen zur Seite, das mich bei meiner Tätigkeit nach Kräften unterstützt.“ Uwe Bald, Leiter des Personalwesens am BMW Group Standort Dingolfing und Patenbeauftragter des Wettbewerbs, übernimmt die Gastgeberrolle gern: „Als Unternehmen, das den Wandel der Automobilbranche als Chance versteht und innovative Technologien forciert, wissen wir, wie wichtig kreative Ideen sind. Daher ist es der BMW Group ein besonderes Anliegen, talentierte junge Menschen mit Forschergeist zu fördern.“ 

Den Abschluss der beiden Wettbewerbstage wird traditionell eine Feierstunde mit der Bekanntgabe der Landessieger im BMW Group Dynamikzentrum bilden. Neben Wiebke Nawrath von der Stiftung Jugend forscht e. V. wird auch Carolina Trautner, die Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, an der Siegerehrung teilnehmen und den erfolgreichen Jungforschern gratulieren.