Projekte Geo- und Raumwissenschaften

Feinstaubalarm?!

Fahrverbote in Städten stehen immer mehr im Raum: Zum einen geht es um Stickoxide, zum anderen um Feinstaub. Feinstaub sind unsichtbare Partikel von weniger als 10 Mikrometer, also kleiner als ein hundertstel Millimeter.

Die kleinen Schwebteilchen können tief in die Lunge und dort über die Lungenbläschen ins Blut gelangen. Dort stehen sie im Verdacht, verschiedene Atemwegserkrankungen und Lungenkrebs auszulösen. In Städten gelten der Reifen- und Bremsenabrieb an Fahrzeugen sowie Verbrennungsprozesse, insbesondere bei älteren Diesel-Fahrzeugen, als größte Feinstaubquellen.

Uns interessierte, ob es räumliche Unterschiede bei der Feinstaubbelastung gibt. Hierzu haben wir mit einem selbst gebauten Messgerät auf der Straße vor dem Clavius- Gymnasium in Bamberg und im Pausenhof den Feinstaub gemessen. Zusätzlich haben wir untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen der Anbringungshöhe der Sensoren und den Messwerten gibt und welchen Einfluss das Wetter auf die Feinstaubkonzentration hat. Auch unser Dieselauto war vor den Messgeräten nicht sicher und musste sich dem Feinstaubtest stellen.

Forscher: | Fabian Gärtig | Jonas Gärtig |
Fachgebiet: Geo- und Raumwissenschaften
Regionalwettbewerb: Oberfranken