Projekte Geo- und Raumwissenschaften

Eine Welt ohne Plastik - ein Schimmer Hoffnung. Mikroplastik in Schwabinger Gewässern.

Wir wollten untersuchen ob kleine Plastikteile, genannt Mikroplastik, sich im Wasser in unserer Wohngegend befand. Wir nahmen Sedimentproben vom Kleinhesselohersee im Englischen Garten in München, und analysierten sie nach dem Schwimm-Sink Verfahren, wo vorhandenes Mikroplastik in einem selbst gebauten Gerät von dem Sediment getrennt wird. Danach wurden die getrennten Proben gefiltert und mit einem Mikroskop untersucht.

Mikroplastik in der Form von Stäbchen und Fasern (ca. 0.5mm lang) war deutlich unter dem Mikroskop zu sehen, und wir verglichen was wir gefunden haben mit veröffentliche Daten für bayerische Gewässer. Wir zählten wie viele Mikroplastikfasern wir in unsere Proben gefunden hatten, und schätzten dass 180 Millionen Mikroplastikfasern im See sind. Mikroplastik ist schlecht für die Umwelt und wir hoffen durch diese Arbeit Menschen darauf aufmerksam zu machen, das Mikroplastik auch im Wasser unserer Wohnorte zu finden ist.

Forscher: | Sienna Drack | Claire Dillmann | Lilian Meyer |
Fachgebiet: Geo- und Raumwissenschaften
Regionalwettbewerb: München-Süd