Projekte Chemie

Emilie Wiesler

Name: Emilie Wiesler
Alter: 11
Schule: St.-Gotthard-Gymnasium der Benediktiner Niederaltaich, Niederalteich
Wohnort: Niederalteich
Fachgebiet: Chemie
Regionalwettbewerb: Niederbayern
Thema:

Von flüssig zu fest

Projektbeschreibung

Von flüssig zu fest Bei der Beobachtung des Abkühlungsverhaltens von Paraffin ist uns aufgefallen, dass bei der Erstarrung Energie in Form von Wärme abgegeben werden muss. Zentrale Frage: Wie groß ist diese Wärme und wie könnte man sie nutzen?

1. Man erhitzt Paraffin, gibt es in ein Kalorimeter mit kaltem Wasser und bestimmt die Wärmezunahme des Wassers und daraus die Kristallisationswärme. Klappt aus verschiedenen Gründen nicht.

2. Umweg: Bestimmung der Kristallisationswärme Kristallisationswärme entspricht Schmelzenthalpie Schmelzenthalpie = Energiemenge, die zum Schmelzen notwendig ist Umweg 1: Kristallisationswärme durch den Wärmeverlust von Wasser bestimmen Heißes Wasser in Thermoskanne geben Festes Paraffin hineingeben Paraffin wird wärmer <=> Wasser wird kälter Wärme mithilfe dieser Formel ausrechnen: c x m x ΔT c = Wärmekapazität m = Masse ΔT = Temperaturunterschied Zuerst Energie des Wassers berechnen = ca. 28000 J Dann Energie von Paraffin fest = ca. 6000 J Danach Energie Paraffin flüssig = ca. 2000 J Darauf Energie Paraffin schmelz = ca. 20000 J 3. Bestimmung von c Paraffin flüssig Flüssiges Paraffin in Thermoskanne geben Masse des Paraffins messen Mit Tauchsieder erhitzen In Zeitabständen Temperatur messen Mit Wattanzeige Leistung des Tauchsieders in Watt messen c x m x ΔT = Leistung x Zeit c = (285 Watt x 60s) : (500g x 12°) c = 2,85 J/g x K 4. Praktische Anwendung • Durch die hohe Kristallisationswärme bei 59°C ist Paraffin ein guter Wärmespeicher für Heizungen • Wir haben versucht, mit Paraffin einen Temperaturausgleich in einem Raum hinzukriegen. Das wäre eine Klimaanlage ohne Strom.