Projekte Chemie

Paula Rinder

Name: Paula Rinder
Alter: 12
Schule: Rupprecht-Gymnasium München
Wohnort: München
Fachgebiet: Chemie
Regionalwettbewerb: München-Nord
Thema:

Algen - nur Fischfutter?

Projektbeschreibung

Bei der Papierherstellung aus Laub in meinem letzten Projekt habe ich ganz zufällig entdeckt, dass Natrium-Alginat nicht nur ein hervorragendes Bindemittel ist, sondern auch umweltfreundliches Plastik daraus gewonnen werden kann.

Plastik aus Natriumalginat verrottet und löst sich in Wasser wieder auf. Da zum Recyceln keine Verbrennung notwendig ist, entstehen auch keine gefährlichen Gase. Die Gewässer werden nicht mit Mikroplastik-Teilchen belastet. Für die Fische ist es am besten, wenn es sich im Meer nach einer gewissen Zeit auflöst. Es genügt aber auch, dass es biologisch abbaubar und ungefährlich ist.
Wenn Fische es fressen oder verschlucken, scheiden sie es wieder aus. Es ist nicht giftig und vielleicht sogar nahrhaft, da es aus Algen gewonnen wird. Lässt man die Suspension trocknen, gewinnt man eine durchsichtige Folie, die sich sehr schnell in Wasser auflöst. Wenn man aber die Flüssigkeit mit Calcium mischt, wird sie sofort steif und löst sich nach dem Trocknen nicht mehr in Wasser auf. Das ist ganz gut für einen Strohhalm.

Doch dann kommt einem die Frage, ob man damit auch Trinkflaschen herstellen kann. Es müsste ein Kunststoff sein, den man mit nassen Händen anfassen kann und der von innen wasserdicht ist. Mein Ziel ist es, ein Plastik herzustellen, das sich sowohl für die Umwelt eignet als auch für uns Menschen.

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