Projekte Physik

Experimente am Ionenantrieb

In dem Projekt "Experimente am Ionenantrieb" geht es darum, einen funktionierenden Ionenantrieb zu konstruieren und anschließend damit zu experimentieren.

Ziel war es, einen solchen Antrieb zu entwickeln, zu fertigen und dann eine geeignete Methode zu finden, um den Schub auf zwei Arten zu messen sowie einige Berechnungen anzustellen.

Begonnen habe ich damit, im Internet zu recherchieren und wichtige Dinge auszudrucken. In der Folge konnte ich einen alten Zeilentrafo besorgen, der aus einem Röhrenfernseher stammte. Im nächsten Schritt baute ich eine Oszillatorschaltung nach einem Schaltplan, die ich zusammen mit dem Transformator testen konnte.

Das Ergebniss zeigte, dass die Frequenz bei Belastung (Lichtbogen) nicht stabil blieb. Deshalb fertigte ich eine modifizierte Schaltung an, welche den vorgesehenen Zweck nun gut erfüllte.

Als nächstes wurde eine Metallrohr auf eine isolierende Platte montiert und eine Drahtlektrode befestigt. Die zweite notwendige Elektrode stellt das Rohr selbst dar.

Diese Komponente testete ich dann sowohl zusammen mit dem Trafo, der von mir mittlerweile in ein Plastikrohr eingebaut worden war, als auch mit der neuen Schaltung. Das Ergebnis funktionierte und ich konnte mit einer Waage und einem Anemometer einen deutlichen Schub feststellen.

Beide Messreihen führten zu unterschiedlichen Werten, da in einem Fall ein Startvorgang ähnlich einer Rakete beim Start und im anderen Fall eine Bewegung ähnlich eines Satelliten im Weltraum nachgeahmt wird.

 

(Foto: Peter Schulz)

Forscher: | Peter Schulz |
Fachgebiet: Physik
Regionalwettbewerb: Niederbayern